Hallertown

Pause für Hallertown!

In den letzten Jahren fand unsere Kinderspielstadt im schönen Prielhof des Klosters Scheyern statt. Leider können wir den Prielhof ab sofort nicht mehr für unsere Kinderspielstadt nutzen.

Da wir bisher noch keinen neuen Veranstaltungsort für Hallertown finden konnten, müssen wir so lange eine Pause einlegen, bis wir ein neues passendes Zuhause gefunden haben.

Wir hoffen wirklich sehr, dass es unsere Kinderspielstadt im Jahr 2018 wieder geben wird. Damit das klappt, brauchen wir dringend Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Veranstaltungsorten.

Über Tipps und Ideen würden wir uns daher sehr freuen. Meldet euch einfach telefonisch oder per E-Mail in der Geschäftsstelle des Kreisjugendrings.

Was ist Hallertown?

Hinter „Hallertown“ verbirgt sich die Idee, eine „Mini-Stadt“ für Kinder aufzubauen und zu betreiben. Darin sind alle wichtigen Einrichtungen vorhanden, die auch in einer richtigen Stadt zu finden sind, wie z. B. Verwaltung und Stadtrat, Universität, Handwerk, Handel, Dienstleistungen, Medien, Versorgung und Freizeiteinrichtungen.

In unserer „Stadt“ spielen jedoch Kinder die Hauptrolle. Sie sind die Akteure und Macher in ihrer Stadt, in der sie spielend leben und arbeiten, Geld verdienen und Steuern zahlen, studieren, am öffentlichen Leben teilnehmen, Verantwortung übernehmen und politisch aktiv werden.

Das alles beginnt bereits früh morgens. Jeder neue Besucher bekommt auf dem Einwohnermeldeamt einen Stadtausweis und etwas Start-Spielgeld. Dann heißt es weiter zum Arbeitsamt und auf Jobsuche gehen. Ob Handwerker, Politikerin, Taxifahrer, Postbotin, Journalist, Künstlerin, Student, Dozentin, Koch, Müllmann, Schreinerin, Polizist, Gärtnerin, Feuerwehrmann, Verwaltungsangestellter u.v.m. hier können Kinder in ihren Traumberuf hineinschnuppern oder einen neuen finden.

Wer Lust und eine gute Idee hat, macht sich mit einem Gewerbe selbstständig. Nach getaner Arbeit und hinzu verdientem Spielgeld (natürlich abzüglich Steuern) bringen die Kinder ihren Lohn auf die Bank oder geben ihn gleich wieder aus. Entweder im Restaurant, Kaufhaus, Freizeitpark, Wellness-Bereich oder für eine andere Dienstleistung.

Aus ihren Reihen wählen die Einwohner ihren Stadtrat und Bürgermeister. Diese haben repräsentative Aufgaben (bei Besuchen) und entwickeln Lösungen von Bürgerbeschwerden. Alle Spielregeln und Gesetze der Spielstadt können durch den Stadtrat und der täglich einberufenen Bürgerversammlung geändert werden.

So lernen die Kinder im Spiel die Funktion von Demokratie, Marktwirtschaft und Sozialleistungen, sowie die daraus resultierenden Konsequenzen kennen. Durch die vielfältigen Angebote und Möglichkeiten innerhalb der Spielstadt wird ihre Kreativität gefördert.