Kooperationsspiele dienen zum tieferen Kennenlernen der Teilnehmenden: Sie sollen dabei die Wünsche, Ziele, Gedanken und Gefühle des Gegenübers zum Vorschein bringen, um dadurch als Gruppe an einem Strang ziehen zu können und sich gemeinsam für bestimmte Anliegen einzusetzen.

Facts:

  • Wort passend zum Themengebiet vorbereiten
  • Zeitlicher Aufwand: circa 5 –10 Minuten (je nach Gruppengröße)
  • Ziel: Kooperation, Aufmerksamkeit, Phantasie

Die Geschichte kann – bei einer kleinen Gruppenanzahl – direkt im Plenum erfunden werden. Wenn es zu viele Personen sind (Anzahl über 40) kann dies auch in kleineren Breakoutsessions gemacht werden. Der Leitende gibt ein Wort/Themengebiet vor, dass vielleicht sogar gut zum Seminar/ dem vorherigen Themenblock passt. Aus diesem Wort soll nun eine Geschichte entstehen – dabei soll jeder Teilnehmende ein Wort dazu beitragen. Um kein Durcheinander zu verursachen, gibt der Leitende das erste Wort vor und ruft dann einen nach den anderen auf, der diese Geschichte dann vervollständigt. Fertig ist man entweder, wenn die Teilnehmenden-Runde gedreht wurde oder wenn die Geschichte zu Ende ist.

Facts:

  • Tabelle entwerfen, die jeden Buchstaben des Alphabets in vertikaler Reihenfolge enthält
  • Zeitlicher Aufwand: circa 15 – 20 Minuten
  • Inhalte wiederholen, Kooperation

Die Teilnehmenden sollen in Kleingruppen von 3 bis 6 Personen zu jedem Buchstaben der Tabelle ein Wort oder einen Satz finden, der zum Inhalt des Seminars oder des vorher festgelegten Themas passt. Nach dem vorgegebenen Zeitrahmen, trudeln alle wieder im Plenum ein und die neuen Ergebnisse können vor der großen Gruppe vorgestellt werden.

Facts:

  • Vorbereitung der Folien
  • Zeitlicher Aufwand: circa 30 Min
  • Eigene Gedanken machen, Kooperation

Im Plenum werden Stichpunkte gefunden, die ein bestimmtes Thema widerspiegeln oder ausmachen. Beispielsweise wird über die offene Kinder- und Jugendarbeit gesprochen und die Leitung möchte diese genauer definiert haben: Die Teilnehmenden haben daraufhin kurz Zeit, sich Eigenschaften der OKJA zu überlegen. Daraus könnten Stichworte wie Partizipation, Niederschwelligkeit, Offenheit und weitere Punkte entstehen. Diese Eigenschaften sollen nun in Kleingruppen genauer definiert werden. Hierfür werden – während des Brainstormens – verschiedene Seiten mit den gefundenen Stichworten angelegt, die nun in Breakoutsessions weiterbearbeitet werden können. Dies kann mithilfe eines Whiteboards oder eines Jamboards von Statten gehen. Nach 30 Minuten sollen die Teilnehmenden zurück im Plenum ihre Bearbeitungen vorstellen.

Diese Aufgabe bietet sich sehr gut nach dem Spiel „Für uns ist…“ an. Nachdem Eigenschaften in Kleingruppen genauer definiert wurden, können nun eigene Erfahrungen und kritische Momente eingebunden werden.

Beispielsweise kann man darauf eingehen: Wie sind eure Erfahrungen in eurem Ehrenamt gewesen? Habt ihr mal ein Nicht-Einhalten der oben genannten Eigenschaften/Ziele erlebt? Wie habt ihr darauf reagiert?

Hierfür werden den Teilnehmenden einige Minuten Zeit gegeben, um dann (entweder alle oder nur die Mitteilungsbedürftigen) die Möglichkeit zur Äußerung zu geben.

Facts:

  • Vorbereitung eines MindMaps
  • Zeitlicher Aufwand: circa 30 Min
  • Gemeinsam Gedanken machen, Kooperation, Wiederholung der Themen

Nach einer längeren Lerneinheit im Plenum, kann diese Aufgabe das Gelernte vertiefen und wiederholen. Hierfür kann das Hauptthema bereits auf einem Mind Map vorbereitet werden und falls gewollt, auch schon mehrere Oberpunkte (Hauptäste) eingefügt werden. Nun kann bei einer niedrigen Gruppenzahl, die Mind Map gemeinsam durch Zwischenrufe bearbeitet werden – die leitende Person schreibt die Einfälle währenddessen auf. Falls die Teilnehmendenzahl zu groß ist, können auch Breakoutsessions erstellt werden, worauf hin die Teilnehmenden in Kleingruppen die Mind Map konzipieren. Nach der Bearbeitungszeit können – bei Kleingruppenarbeit – die unterschiedlichen Mindmaps erklärt werden.

Facts:

  • Verschiedene (kurze) Texte für Breakoutsessions vorbereiten
  • Zeitlicher Aufwand: circa 30 Min
  • Gemeinsames Erarbeiten eines Themas, Kooperation, Partizipation

Dieses Tool kann eingesetzt werden, wenn die Teilnehmenden kooperativ und selbstbewusst auftreten. Hierbei werden Teilnehmende in Breakoutsessions geschickt, um einen Teil des neuen Themas in den Gruppen eigenständig zu erarbeiten. Hierfür erhält jede Kleingruppe einen anderen Text, den sie zuerst aufmerksam lesen soll und dann mit anderen Teilnehmenden ein Word-Dokument mit den wichtigsten Punkten erstellen soll. Hierbei sind sehr viel Kooperation und Team-Management gefragt! Die Leitung sollte für einen problemlosen Ablauf sorgen, weshalb eine Einteilung für verschiedene Zuständigkeiten von Vorteil sein kann. Somit gibt es z.B. pro Gruppe: Einen Vorlesenden, eine leitende Person, einen Schreibenden, eine(n) Zeit- & Formbeauftragte(n) und eine vorstellende Person.

Facts:

  • Bilder vom vorangegangenen oder darauffolgenden Thema vorbereiten und in Foliensatz integrieren
  • Zeitlicher Aufwand (ja nach TN & Bildern): circa 15 Min
  • Kreativität fördern, Miteinbezug von eigenen Erfahrungen, Kontext zu Praxis herstellen

Dieses kleine Spiel hilft dabei, ein Themengebiet einzuleiten oder abzuschließen. Zudem können mit dieser Aufgabe Querverbindungen zur individuellen Praxis der Teilnehmenden hergestellt werden. Es werden nach der Reihe verschiedene Bilder gezeigt, die spaßige Momente oder auch Konfliktsituationen zeigen. Hierbei sollen die Teilnehmenden erst erklären, was sie auf dem Bild sehen und dieses dann interpretieren. Zudem können sie von Praxiserfahrungen sprechen, die die vorgegebenen Bilder widerspiegeln.

Facts:

  • Vorbereitung einer Folie mit gefundenen Stichpunkten und Tabelle
  • Zeitlicher Aufwand: circa 30 Min
  • Eigene Gedanken machen, Kooperation

Im Plenum werden Stichpunkte gefunden, die ein bestimmtes Thema widerspiegeln oder ausmachen. Beispielsweise wird über die offene Kinder- und Jugendarbeit gesprochen und die Leitung möchte diese genauer definiert haben: Die Teilnehmenden haben daraufhin kurz Zeit, sich Eigenschaften der OKJA zu überlegen. Daraus könnten Stichworte wie Partizipation, Niederschwelligkeit, Offenheit und weitere Punkte entstehen. Nun werden die Teilnehmenden in Kleingruppen geschickt, um das genaue Gegenteil der gefundenen Aspekte zu erarbeiten. Infolge dessen ist eine zweite Aufgabe, dass die Kleingruppen in einer Tabelle festhalten, welche Auswirkung diese Gegenteile auf das Arbeiten in der offenen Kinder- und Jugendarbeit haben könnte. Die Ergebnisse werden nach 30 Min im Plenum vorgestellt.

Facts:

  • Wahre und falsche Aussagen zum vorangegangenen Themengebiet vorbereiten
  • Zeitlicher Aufwand: circa 20 Min
  • Gemeinsam die Wahrheit finden, Kooperation, Abchecken des Wissens

Nach einem längeren Themengebiet kann das Wissen durch diese Aufgabe von der Leitung abgecheckt und für die Teilnehmenden verinnerlicht werden. Hierbei gibt die leitende Person wahre und falsche Aussagen vor, die dann in Kleingruppen von höchstens 4 TN bearbeitet werden sollen. Falsche Aussagen sollen dabei noch berichtigt werden. Die Antworten können dann im Plenum vorgestellt werden.

Falls die Gruppe unter Zeitdruck leidet, können die Aussagen auch im Plenum in einer Tabelle bearbeitet werden. Infolge dessen können sich die Teilnehmenden durch Kreuze in wahr und falsch dazu äußern.

Facts:

  • Vorbereitung eines Themengebiets
  • Zeitlicher Aufwand: circa 30 Min
  • Lernen durch selbstständiges Erarbeiten, Kooperation, Spaß

Die Teilnehmenden werden in zwei Gruppen aufgeteilt, die dann in zwei Breakoutsessions arbeiten. Die Aufgabe einer jeden Gruppe besteht darin, 10 Aussagen zum Thema zu notieren, von denen einige falsch sind. Es wird dabei von der Leitung nicht vorgegeben, wie viele davon falsch bzw. richtig sein müssen. Thema kann sich dabei auf das vorangegangene Gebiet beziehen. Nach einer vereinbarten Zeit (circa 10 – 15 Min) kommen die zwei Gruppen zurück ins Plenum und Gruppe A beginnt. Sie liest die erste Aussage vor und Gruppe B muss innerhalb kürzester Zeit entscheiden, ob die Aussage richtig oder falsch ist. Dazu können sie entweder für 1 – 2 Minuten zurück in eine Breakoutsession gehen oder gleich im Plenum miteinander diskutieren – nach dieser Zeit müssen alle aus Gruppe B bei 1,2,3…. entweder ein Häkchen für wahr oder ein Kreuz für falsch setzen. Ist nur einer der Gruppenmitglieder anderer Meinung, gibt es einen Minuspunkt. (Dies soll den Zusammenhalt der Gruppe fördern). Dann wird aufgelöst und die nächste Aussage gestellt. Wenn alle 10 Aussagen in der Art bewertet wurden, tauschen die Gruppen. Die Gruppe, die die meisten Aussagen entlarvt hat, gewinnt!